Mittelpunkt der Sportangebote des Turnvereins Breckenheim ist die Hans-Jürgen-Portmann Halle, die im Jahr 1972 durch die damals noch selbstständige Gemeinde Breckenheim erbaut wurde. Es handelt sich dabei um eine Dreifeldsporthalle mit den normgerechten Abmessungen 27 x 45 Meter und einer lichten Hallenhöhe von 7 Metern. Für Zuschauer stehen ausziehbare Tribünen mit ca. 500 Plätzen zur Verfügung. 1991 konnte die Halle durch einen Anbau erweitert werden. In diesem steht eine weitere Übungsfläche für Kleingruppen mit ca. 140 m² zur Verfügung. 1992 konnte der Turnverein in diesem Anbau einen vereinseigenen Kraftraum in Betrieb nehmen, der mit einem Trainingsgerät mit 15 Stationen ausgestattet ist.
Diese ehemals "Sport-und Kulturhalle" benannte Sporthalle wurde nach dem Tod unseres langjährigen Vorsitzenden Hans Jürgen Portmann (+ 2019) zu Ehren seiner Verdienste für den Sport in Breckenheim in Hans-Jürgen-Portmann Halle umbenannt.
Derzeit wird die Hans-Jürgen-Portmann Halle in 3 Bauabschnitten aufwändig saniert und nach Fertigstellung den Schulsport-Campus Breckenheim als weiteres architektonisches Schmuckstück ergänzt.
Die Sporthalle befindet sich in der Straße: Am alten Weinberg 48.
Unmittelbar bei der Sporthalle befand sich der Sportplatz, der ebenfalls 1972 in der jetzigen Form mit einem Tennenbelag (Rotgrand) ausgebaut wurde. Vorher war hier eine Fläche mit einer relativ großen Neigung, die aber jahrzehntelang unseren Handballern als Spielfeld für Feldhandballspiele diente und die sich bis zum 2.Weltkrieg sogar im Besitz des Turnvereins befand, bis diese schließlich auf Grund der politischen Situation enteignet wurde.
Die begrenzte Grundstücksgröße ließ nur ein Spielfeld von 54 x 90 Meter zu. Daneben war noch Platz für eine Weitsprunggrube und einen Kugelstossring. Laufbahnen mussten auf dem Sportplatz abgekreidet werden, das Abstreuen einer 100 Meter langen Bahn war nicht möglich. Allerdings ließ sich sehr gut eine 200 Meter Rundbahn markieren. Die Aktivitäten der Leichtathleten von Verein und Schule waren nach dem Aussterben des Fußballs in Breckenheim auch die einzigen sportlichen Nutzer dieses Platzes.
Nach dem notwendig gewordenen Neubau der Grundschule ist diese heute auf dem alten Sportplatz als moderne Grundschule mit direkt angrenzenden Sportstätten wieder aufgebaut worden. Ein Kunstrasenkleinspielfeld direkt neben der Schule ermöglicht viele sportliche Aktivitäten und erweitert, zur Freude der Schulkinder, den Pausenhof in idealer Weise. Das I-Tüpfelchen ist allerdings die ebnfalls im Zuge des Grundschulneubaus bereits 2022 neu entstandene Leichtathletikanlage mit einer 200m-Tartan-Rundbahn und einem Ballspielfeld für Handball und Volleyball im Bahninneren. Laufbahnen, Weitsprunggrube, Kugelstoßring und eine Garage als Materiallager ergänzen die Anlage, welche direkt nördlich an Schule und Kunstrasenfeld angrenzt.
Damit ist in Breckenheim ein "Schulsportcampus" enstanden, der in Verbindung mit einer generalsanierten Sporthalle und dem Beachplatz dem Vereins- und Schulsport ideale Bedingungen ermöglicht. Gerade auch im Hinblick auf die schulische Ganztagsbetreuung bietet dieser Schulstandort optimale Sport- und Bewegungsmöglichkeiten. Hinsichtlich der Patenschaft von Schule und Verein im "Breckenheimer Modell" ist diese Verbindung ebenfalls ideal.
1974 konnte der Turnverein an der Pfingstbornstraße ein Grundstück in Erbpacht bekommen, das der Tennisabteilung zum Bau einer Tennisanlage mit drei Tennisplätzen zur Verfügung gestellt wurde. Die Anlage war Bestandteil eines von der damals noch selbstständigen Gemeinde Breckenheim geplanten Freizeit- und Erholungsgebietes, das sich durchgehend bis zur Pfingstbornanlage hinziehen sollte. Eine ehemalige Baubude eines damals tätigen Bauträgers, die sich auf einer Nachbarparzelle befand, die noch dazu gepachtet werden konnte, wurde zum Clubheim ausgebaut und trägt noch heute den Namen Tennishütte, die von den Mitgliedern der Abteilung bewirtschaftet wird. Der ursprünglich vorhandene Tennenbelag (Rotgrand) der Plätze wurde inzwischen von einem Canada-Ten-Belag abgelöst.
Unsere Tennisabteilung nennt sich, wie es in Tenniskreisen üblich ist, Tennisclub am Pfingstborn.
1998 ging auch der Wunsch der Handballabteilung nach einer eigenen Beachhandball- und Freizeitanlage in Erfüllung.
Unmittelbar hinter der Sport- und Kulturhalle in der Gemarkung "Hinter den Weinbergen" konnte vom Turnverein eine ca. 5000m² große Fläche langfristig angepachtet werden, auf der die Handballabteilung einen Beachhandballplatz errichtet hat. Ebenfalls ist eine große Rasenfläche für verschiedene Aktivitäten vorhanden. Ein Funktionsgebäude konnte errichtet werden, sodass hier insbesondere in den Sommermonaten Freiluftveranstaltungen durchgeführt werden.
